Die Drohnen-Thermografie nutzt Drohnen, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, um die Temperaturverteilung auf Photovoltaikmodulen zu erfassen. Dadurch können Defekte wie Hotspots, Zellschäden oder Modulfehler identifiziert werden, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.
Durch den Einsatz von Drohnen können große Flächen effizient und kostengünstig inspiziert werden, ohne den Betrieb der Anlage zu unterbrechen. Dies ermöglicht eine schnelle und präzise Erkennung von Defekten, was zur Optimierung der Anlagenleistung beiträgt.
Typische Defekte, die identifiziert werden können, sind Hotspots, Zellrisse, defekte Bypass-Dioden, potenzialinduzierte Degradation (PID) und Verschattungsprobleme.
Es wird empfohlen, alle zwei Jahre eine thermografische Überprüfung durchführen zu lassen, um die optimale Leistung der Anlage langfristig zu sichern.
Die Inspektion sollte bei ausreichender Sonneneinstrahlung durchgeführt werden, idealerweise bei einer Bestrahlungsstärke von mindestens 600 W/m², um genaue Ergebnisse zu gewährleisten.
Die Kosten variieren je nach Größe und Standort der Anlage. Beispielsweise beginnen die Preise bei ca. 200 € für eine Kleinanlage. (z.B. Einfamilienhaus) größere Anlagen werden pro KWPeak berechnet.
Der Prozess umfasst die Planung und Vorbereitung, die Durchführung der Inspektion mittels Drohne, die Auswertung der gesammelten Daten und die Erstellung eines detaillierten Berichts mit Handlungsempfehlungen.
Moderne Drohnen, ausgestattet mit hochauflösenden Wärmebildkameras und unterstützender Software, ermöglichen präzise Inspektionen.